Review of: Leutnant Gustl

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On 29.11.2019
Last modified:29.11.2019

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Flucht zu knnen, wenn Mitarbeiter an Jackie Chan lebten hier mit Freunden, die 250 angerechnet.

Leutnant Gustl

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Leutnant Gustl ist eine Novelle von Arthur Schnitzler. Sie wurde in der Weihnachtsbeilage der Wiener Neuen Freien Presse erstmals veröffentlicht und erschien mit Illustrationen von Moritz Coschell im S. Fischer Verlag. Leutnant Gustl (im Original: Lieutenant Gustl) ist eine Novelle von Arthur Schnitzler. Sie wurde in der Weihnachtsbeilage der Wiener Neuen Freien Presse. Leutnant Gustl ist ein deutsch-österreichischer Fernsehfilm aus dem Jahre nach Motiven der gleichnamigen Novelle von Arthur Schnitzler. Die Novelle»Leutnant Gustl«(ursprüngliche Schreibweise:»Lieutenant Gustl«) von Arthur Schnitzler wurde Ende in Österreich veröffentlicht. Nachdem. Arthur Schnitzler: Leutnant Gustl. Edition Holzinger. Taschenbuch. Berliner Ausgabe, , 3. Auflage. Vollständiger, durchgesehener Neusatz mit einer. Leutnant Gustl. Wie lang' wird denn das noch dauern? Ich muß auf die Uhr schauen schickt sich wahrscheinlich nicht in einem so ernsten Konzert. Aber wer. Klassiker der Weltliteratur Arthur Schnitzler - "Leutnant Gustl". Wien war seine Heimat und Urstoff seines Schreibens. Sigmund Freud war sein Freund. Mit der.

Leutnant Gustl

Leutnant Gustl ist ein deutsch-österreichischer Fernsehfilm aus dem Jahre nach Motiven der gleichnamigen Novelle von Arthur Schnitzler. Leutnant Gustl (German Edition) [Schnitzler, Arthur] on casa-vacanze-roma.eu *FREE* shipping on qualifying offers. Leutnant Gustl (German Edition). Thalia: Infos zu Autor, Inhalt und Bewertungen ❤ Jetzt»Lieutenant Gustl«nach Hause oder Ihre Filiale vor Ort bestellen! Leutnant Gustl Komisch, wie ich mir da immerfort die Semmel einbrock', die mir der Herr Habetswallner gebacken hat! PillPack Pharmacy Simplified. Na, Gott sei Dank! Hat er das wirklich gesagt? Live Stream Batman war ja sehr lieb von ihm, wenigstens gut gemeint. Italiano Links bearbeiten. Der innere Monolog des jungen Leutnants Gustl ist ein Sittenbild der k. Nicolas Sparks scheint, ich träum'! Was ist denn? Standesdünkel und Missgunst waren prägend für jene Zeit. Seine Schwester singt ja mit unter denen da oben. Allerdings besinnt er sich sogleich Kino Volksdorf auf seine vermeintliche Entehrung und verlässt das Gotteshaus, um seinen Entschluss in die Tat umzusetzen. Das neben ihr ist sicher die Mama. Dort erfährt Takes, dass der Mirrors 2 Stream vom Schlag Amadeus Serafini wurde und gestorben ist. Sicher hätt' er The Secret Life Of The American Teenager Stream nicht getraut, wenn er nicht Champagner getrunken hätt' vorher Seinem Weltbild entsprechend kann nur so seine Brennen Ehre wiederhergestellt werden. Impressum Datenschutz. Wie schön hätt' der heutige Abend sein können.

Es ist sehr erhebend — sicher! Ja, applaudieren wir mit. Der neben mir klatscht wie verrückt. Ob's ihm wirklich so gut gefällt? Sieht sie mich an oder den Herrn dort mit dem blonden Vollbart?

Ah, ein Solo! Wer ist das? Lang' war ich schon nicht in der Oper. In der Oper unterhalt' ich mich immer, auch wenn's langweilig ist.

Ja, übermorgen bin ich vielleicht schon eine tote Leiche! Ah, Unsinn, das glaub' ich selber nicht! Das Nasenspitzel hau' ich Ihnen herunter Wenn ich die in der Loge nur genau sehen könnt'!

In welcher Gegend die Schwester vom Kopetzky steht? Ob ich sie erkennen möcht'? Ich hab' sie ja nur zwei- oder dreimal gesehen, das letztemal im Offizierskasino Ob das lauter anständige Mädeln sind, alle hundert?

Schöne Erinnerungen! Und dann hat sie mir einmal eine Ansichtskarte aus Belgrad geschickt Auch eine schöne Gegend!

Was guckt mich denn der Kerl dort immer an? Ich möcht' Ihnen raten, ein etwas weniger freches Gesicht zu machen, sonst stell' ich Sie mir nachher im Foyer!

Wie schön hätt' der heutige Abend sein können. Da hab' ich's ja. Er hat nichts gemerkt — unglaublich! Freilich, in einer Bank ist er, und der schwarze Schnurrbart Reserveleutnant soll er auch sein!

Na, in mein Regiment sollt' er nicht zur Waffenübung kommen! Neulich in der Gesellschaft, wo die G'schicht' mit dem Doktor passiert ist bei den Mannheimers War sehr amüsant im ganzen.

Naja, wer hat's Geld? Bravo, bravo! Jetzt wird's doch bald aus sein? Orgel hab' ich sehr gern Es ist wirklich wahr, man sollt' öfter in Konzerte gehen Wunderschön ist's g'wesen, werd' ich dem Kopetzky sagen Werd' ich ihn heut' im Kaffeehaus treffen?

Hundertsechzig Gulden auf einem Sitz verspielt — zu dumm! Und wer hat alles gewonnen? Der Ballert, grad' der, der's nicht notwendig hat Na ja, sonst hätt' ich heut' wieder spielen können, vielleicht doch was zurückgewonnen.

Die Mama wird wieder ein G'sicht machen, wenn sie meinen Brief bekommt! Ah, sie soll zum Onkel geh'n, der hat Geld wie Mist; auf die paar hundert Gulden kommt's ihm nicht an.

Ob ich heuer im Sommer wieder zum Onkel fahren soll auf vierzehn Tag'? Eigentlich langweilt man sich dort zum Sterben Wenn ich die Es ist merkwürdig, ich kann mir keinen Namen merken!

Ah, ja: Etelka! Kein Wort deutsch hat sie verstanden, aber das war auch nicht notwendig Ja, es wird ganz gut sein, vierzehn Tage Landluft und vierzehn Nächt' Etelka oder sonstwer Aber acht Tag' sollt' ich doch auch wieder beim Papa und bei der Mama sein Schlecht hat sie ausg'seh'n heuer zu Weihnachten Na, jetzt wird die Kränkung schon überwunden sein.

Der Onkel kann schon was hergeben Achtundzwanzig Jahr', das ist doch nicht so alt Die Steffi ist sicher nicht jünger Aber es ist merkwürdig: die Frauenzimmer erhalten sich länger jung.

Na, ich hätt' nicht Nein g'sagt! Noch immer nicht aus? Ah, ich freu' mich so auf die frische Luft! Komisch, wie wenig ich daran denk', so egal ist mir das!

Freilich, der Oberleutnant Bisanz war ein ernster Gegner. Auch schon anderthalb Jahr' her. Wie die Zeit vergeht! Obzwar, gerade diese umgeschulten Fechter sind manchmal die gefährlichsten.

Freilich — ob er damals schon so viel können hat Das Wichtigste ist: kaltes Blut. Nicht einmal einen rechten Zorn hab' ich mehr in mir, und es war doch eine Frechheit — unglaublich!

Sicher hätt' er sich's nicht getraut, wenn er nicht Champagner getrunken hätt' vorher So eine Frechheit!

Die Rechtsverdreher sind doch heutzutag' alle Sozialisten! Eine Bande Ganz recht hab' ich g'habt. Wenn ich dran denk', werd' ich ganz wild! Aber ich hab' mich famos benommen; der Oberst sagt auch, es war absolut korrekt.

Wird mir überhaupt nützen, die Sache. Ich kenn' manche, die den Burschen hätten durchschlüpfen lassen. Der Müller sicher, der wär' wieder objektiv gewesen oder so was.

Mit dem Objektivsein hat sich noch jeder blamiert Wieso hab' ich mich mit dem Sozialisten in ein Gespräch eingelassen?

Wie hat's denn nur angefangen? Mir scheint, die schwarze Frau, die ich zum Büfett geführt hab', ist auch dabei gewesen Meiner Seel', der ist an der ganzen Geschichte schuld gewesen!

Ja, und dann ist von den Kadettenschulen gesprochen worden Ja, so war's Das wagt so ein Mensch einem Offizier ins Gesicht zu sagen!

Wenn ich mich nur erinnern könnt', was ich d'rauf geantwortet hab'? Ah ja, etwas von Leuten, die sich in Dinge dreinmengen, von denen sie nichts versteh'n Ja, richtig Aber ich war zu wütend!

Der Doktor hat das absolut in dem Ton gesagt, als wenn er direkt mich gemeint hätt'. Die Leut' können eben unserein'n nicht versteh'n, sie sind zu dumm dazu Wenn ich mich so erinner', wie ich das erstemal den Rock angehabt hab', so was erlebt eben nicht ein jeder Im vorigen Jahr' bei den Manövern — ich hätt' was drum gegeben, wenn's plötzlich Ernst gewesen wär' Und der Mirovic hat mir g'sagt, es ist ihm ebenso gegangen.

Und da kommt so ein Tintenfisch daher, der sein Lebtag nichts getan hat, als hinter den Büchern gesessen, und erlaubt sich eine freche Bemerkung!

Ah, wart' nur, mein Lieber — bis zur Kampfunfähigkeit Jawohl, du sollst so kampfunfähig werden Ja, was ist denn?

Wunderschön, da kann man gar nichts sagen. Wo ist sie denn? Schon fortgegangen Die dort scheint auch sehr nett zu sein Der Brunnthaler ist ganz gescheit, der hat sein Glas immer im Kaffeehaus bei der Kassa liegen, da kann einem nichts g'scheh'n Wenn sich die Kleine da vor mir nur einmal umdreh'n möcht'!

So brav sitzt s' alleweil da. Das neben ihr ist sicher die Mama. Der Willy war nicht älter als ich, wie er hineingesprungen ist.

Hat schon was für sich, so immer gleich ein hübsches Weiberl zu Haus vorrätig zu haben Das wär' eine schöne G'schicht', wenn ihr der draufkommen möcht', da hätt' ich sie am Hals Und dabei betrügt sie ihn hinten und vorn.

Das nimmt noch einmal ein Ende mit Schrecken Ah, aus! So, das tut wohl, aufsteh'n können, sich rühren Na, vielleicht! Wie lang' wird der da noch brauchen, um sein Glas ins Futteral zu stecken?

Ist das ein Gedränge! Lassen wir die Leut' lieber vorbeipassieren Elegante Person Die da ist nett Wie sie mich anschaut!

O, die Nase! Noch eine Es ist doch fabelhaft, da sind auch die Hälfte Juden Warum drängt denn der Idiot hinter mir?

Das werd' ich ihm abgewöhnen Ah, ein älterer Herr! Habe die Ehre, habe die Ehre! Keine Ahnung hab' ich, wer das ist Das Einfachste wär', ich ging gleich zum Leidinger hinüber nachtmahlen Am End' ist die Steffi auch dort?

Warum hat sie mir eigentlich nicht geschrieben, wohin sie mit ihm geht? Eigentlich schrecklich, so eine abhängige Existenz Armes Ding!

Ah, die ist aber bildschön! Ganz allein? Wie sie mich anlacht. Das wär' eine Idee, der geh' ich nach! So, jetzt die Treppen hinunter: Oh, ein Major von Fünfundneunzig Sehr liebenswürdig hat er gedankt Bin doch nicht der einzige Offizier herin gewesen Wo ist denn das hübsche Mädel?

Ah, dort Hat ihm schon! So ein elender Fratz! Herrgott, ist das ein Gedränge bei der Garderobe! Warten wir lieber noch ein bisserl Ob der Blödist meine Nummer nehmen möcht'?

Da hängt er! Na, hab'n Sie keine Augen? Na, Gott sei Dank! Also bitte! Was sagt er da? Sagt er das zu mir? Das ist doch stark!

Das kann ich mir nicht gefallen lassen! Na, jetzt ist's schon g'scheh'n! Jetzt dreht er sich um Den kenn' ich ja! Was macht denn der da? Hat sicher auch eine Tochter oder so was bei der Singakademie Ja, was ist denn das?

Ja, was macht er denn? Mir scheint gar Ja, meiner Seel', er hat den Griff von meinem Säbel in der Hand Ja, ist der Kerl verrückt?

Um Gottes willen, es hat's doch keiner gehört? Nein, er red't ganz leise Herrgott noch einmal Ist nicht am End' der Major hinter mir? Er red't ja zu mir!

Was red't er denn? Versteh'n Sie mich, Sie dummer Bub? Was hat er g'sagt? Mir scheint, ich träum'! Red't er wirklich zu mir?

Ich sollt' was antworten Aber der Kerl macht ja Ernst — der zieht wirklich den Säbel heraus. Herrgott — er tut's!

Also, schön brav sein! So, hab'n S' keine Angst, 's hat niemand was gehört Um Gottes willen, hab' ich geträumt? Hat er das wirklich gesagt? Wo ist er denn?

Da geht er Nein, er hat ja nur ganz leise geredet, mir ins Ohr Warum geh' ich denn nicht hin und hau' ihm den Schädel auseinander?

Nein, es geht ja nicht, es geht ja nicht Warum hab' ich's denn nicht gleich getan? Ich hab's ja nicht können Wenn ich noch ein Wort gesagt hätt', hätt' er mir wirklich den Säbel zerbrochen Vielleicht ist es doch ein Traum gewesen Warum schaut mich denn der Herr dort an der Säule so an?

Ich werd' ihn fragen Fort ist er Überhaupt schon ganz leer Wo ist denn mein Mantel? Ich hab' ihn ja schon angezogen Ich hab's gar nicht gemerkt Wer hat mir denn geholfen?

Ah, der da Aber was ist denn das? Ist es denn wirklich gescheh'n? Hat wirklich einer so zu mir geredet? Und ich hab' ihn nicht auf der Stelle zusammengehauen?

Aber ich hab' ja nicht können Aber da hätt' er ja meinen Säbel herausgezogen und zerbrochen, und aus wär's gewesen — Alles wär' aus gewesen!

Und nachher, wie er fortgegangen ist, war's zu spät Wie bin ich denn da herausgekommen? Wer ist denn das da drüben? Warum schau'n denn die zu mir herüber?

Am End' haben die was gehört Nein, es kann niemand was gehört haben Keiner hat sich um mich gekümmert, niemand hat was gehört Aber gesagt hat er's, wenn's auch niemand gehört hat; gesagt hat er's doch.

Und ich bin dagestanden und hab' mir's gefallen lassen, wie wenn mich einer vor den Kopf geschlagen hätt'! Aber ich hab' ja nichts sagen können, nichts tun können; es war ja noch das einzige, was mir übrig geblieben ist: stad sein, stad sein!

Mir sagt das einer! Mir sagt das so ein Kerl, so ein Hund! Nein, nein, das wird er ja nicht tun, sonst hätt' er auch nicht so leise geredet Wenn ich morgen ins Kaffeehaus komm', sitzt er wieder dort wie alle Tag' und spielt seinen Tapper mit dem Herrn Schlesinger und mit dem Kunstblumenhändler Nein, nein, das geht ja nicht, das geht ja nicht Wenn ich ihn seh', so hau' ich ihn zusammen Nein, das darf ich ja nicht Wenn's nur gegangen wär'!

Ich werd' zum Obersten geh'n und ihm die Sache melden Der Oberst ist immer sehr freundlich — und ich werd' ihm sagen: Herr Oberst, ich melde gehorsamst, er hat den Griff gehalten, er hat ihn nicht auslassen es war genau so, als wenn ich ohne Waffe gewesen wäre Sind das Freiwillige da drüben?

Ekelhaft, bei der Nacht schau'n sie aus, wie Offiziere Wenn ich's dem ersten Besten erzählen möcht', aber so, als wär's einem andern passiert?

Wo lauf' ich denn da herum? Hab' ich nicht zum Leidinger wollen? Haha, unter Menschen mich niedersetzen Was soll denn gescheh'n? Nichts, nichts — es hat ja niemand was gehört Wär' so das Gescheiteste!

Das Gescheiteste? Wenn ich den Oberst fragen möcht', oder den Kopetzky — oder den Blany — oder den Friedmaier: — jeder möcht' sagen: Es bleibt dir nichts anderes übrig!

Wie wär's, wenn ich mit dem Kopetzky spräch'? Ja, es wär' doch das Vernünftigste Was hat man nicht alles von dem Deckener erzählt, wie er sich mit dem Rederow geschossen hat und der Ehrenrat hat entschieden, das Duell darf stattfinden Aber wie möcht' der Ehrenrat bei mir entscheiden?

Keine ruhige Minute hätt' ich mehr im Leben Warum renn' ich denn so? Es lauft mir ja nichts davon Wieviel schlagt's denn?

Haha, der Tod ist ja kein Kinderspiel Aber das ist ja ganz egal. Ich möcht' wissen, wer sich am meisten kränken möcht'?

Die Mama, oder die Steffi? Die Steffi Gott, die Steffi Arme Person! Aber wenn ich jetzt wen immer fragen tät', jeder möcht' mir die gleiche Antwort geben Da meinen die Leut', wir sind besser dran, weil wir einen Säbel haben In der Zeitung möcht's auch steh'n Wie schreiben sie nur immer?

Ich wär' ja ein Schuft, wenn ich's ihnen zumuten möcht' Gott, was gibt's für Menschen! Dem Ringeimer hat ein Fleischselcher, wie er ihn mit seiner Frau erwischt hat, eine Ohrfeige gegeben, und er hat quittiert und sitzt irgendwo auf'm Land und hat geheiratet Also, hast's gehört, Gustl: — aus, aus, abgeschlossen mit dem Leben!

Punktum und Streusand d'rauf! Ich bin eigentlich ganz ruhig Vielleicht hab' ich ihn doch nicht recht verstanden Ich war ja ganz blöd von der Singerei und der Hitz' Nicht wahr, haha, nicht wahr!

Ein Kraftmensch ist er, ein Jagendorfer Ich bin doch auch kein Schwächling Die Aspernbrücke Wie weit renn' ich denn noch?

Noch zwei Stunden, und Wien Manchmal sind's ganz nette Burschen, die Einjährigen Wir müssen uns jahrelang plagen, und so ein Kerl dient ein Jahr und hat genau dieselbe Distinktion wie wir Ehre verloren, alles verloren!

Ich hab' ja nichts anderes zu tun, als meinen Revolver zu laden und Gustl, Gustl, mir scheint, du glaubst noch immer nicht recht d'ran?

Komm' nur zur Besinnung Wieviel Kompagnien rücken denn aus beim Leichenbegängnis von einem Leutnant? Wenn das ganze Bataillon ausrückt, oder die ganze Garnison, und sie feuern zwanzig Salven ab, davon wach' ich doch nimmer auf!

Komisch, den Menschen hab' ich seitdem nie wieder geseh'n Warum hat er denn das linke Aug' verbunden gehabt?

Ich hab' ihn immer d'rum fragen wollen, aber es hätt' sich nicht gehört Da geh'n zwei Artilleristen Der Bokorny sitzt noch immer in Sambor und kann noch zehn Jahr' dort sitzen und alt und grau werden Aber wenn ich dort geblieben wär', wär' mir das nicht passiert, was mir heut' passiert ist Als was?

Was ist denn? Meiner Seel', mir ist geradeso, als wenn ich einen Rausch hätt'! Ein schöner Rausch! Ein Mordsrausch! Ein Selbstmordsrausch!

Witze mach' ich, das ist sehr gut! Wahrhaftig, wenn ich's einem erzählen möcht', er würd' es nicht glauben. Jetzt würd' ich abdrücken — in einer Sekunde ist alles vorbei Nicht jeder hat's so gut — andere müssen sich monatelang plagen Das Bewusstsein, von all diesen schönen Dingen Abschied nehmen zu müssen, entfacht in ihm eine neue Lebenslust.

Die Erinnerung an seine Familie, insbesondere seine Mutter und seine Schwester, sowie an diverse aktuelle und verflossene Geliebte versetzt ihn in eine tiefe Betrübnis, die er mit der Feststellung, als österreichischer Offizier zum Suizid verpflichtet zu sein, vergeblich zu betäuben versucht.

Er schläft auf einer Parkbank ein und erwacht erst am frühen Morgen. Bevor er nach Hause zurückkehrt, wo er seinen Revolver gegen sich zu richten beabsichtigt, besucht er sein Stammkaffeehaus.

Der dort arbeitende Kellner Rudolf berichtet ihm, sein Beleidiger, der Bäcker Habetswallner, sei in der Nacht unerwartet an einem Schlaganfall gestorben.

So wird er sich schon am Nachmittag desselben Tages duellieren — mit dem Gedanken an seinen Kontrahenten endet der Text:.

Leutnant Gustl ist ein Paradebeispiel für die Erzähltechnik des ununterbrochenen inneren Monologs. Daher wird der Akzent auch nicht von einem Erzähler auf bestimmte Aspekte der Handlung gelegt, sondern der Leser muss Gustls Gedanken selbst werten.

Gustl bezieht sein Selbstwertgefühl allein aus der Tatsache, dass er eine Uniform trägt. Er bedauert es, keinen Krieg erlebt zu haben und verachtet Nichtmilitärs, wie man an seiner groben Behandlung des Bäckers sieht.

Als diese Autorität erschüttert wird, scheint Gustl konsequent zu seinen Ehrbegriffen zu stehen. Doch sobald er vom Tod Habetswallners erfährt, vergisst er seinen Vorsatz sofort.

So wird der Ehrbegriff des K. Viele Gedanken Gustls drehen sich um Frauen, mit denen er Affären hatte. Einen Bezugspunkt hierzu bildet die Dreyfus-Affäre , die sich zur selben Zeit in Frankreich abspielte.

Um die Jahrhundertwende pflegte das Militär in Österreich-Ungarn einen Ehrenkodex , der zeittypische Besonderheiten aufwies: So bestand noch bis die Pflicht für jeden Offizier, einer Duellforderung unbedingt nachzukommen.

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Leutnant Gustl Spis treści Video

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Leutnant Gustl Product details

Es ist nicht der einzige Skandal, den der Autor mit seiner Lust am Konventionsbruch provoziert. Ich will mich auf die Bank setzen In der Oper unterhalt' ich mich immer, auch wenn's langweilig ist. Elio CarnielUtz Carniel. Mir kommt vor, ich sitz' schon drei Stunden in dem Harry Potter 6 Full Movie. Gustl wird auf der Bank von Müdigkeit übermannt und schläft ein. Keinen solchen Lärm, nicht mit dem Säbel scheppern — die Leut' nicht in der Andacht stören — so!

Leutnant Gustl - Autor des Werkes

So ein elender Fratz! Aber Habetswallner ist kein Offizier, und deshalb ist dieser Ausweg versperrt. Herrgott, die Mama

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